Vielleicht hat schon jemand von Ihm gehört,  dem Hundeflüsterer Harald Kuttert.  Wir sind durch eine Adoptantin auf ihn aufmerksam geworden und die Geschichte hat natürlich unserer Interesse geweckt, nun dürfen wir ihn, mit seiner Erlaubnis auf unserer  Seite vorstellen.

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Ich heiße Harald Kuttert, und bin 1964 in München geboren. Im Alter von 9 Jahren bezogen meine Familie und ich einen kleinen Bauernhof, um diesen zu bewirtschaften.

Schon als Kind hatte ich eine tiefe innere Verbundenheit zu Tieren, ganz besonders aber zu Hunden, welche mich den Großteil meines Lebens begleiteten. Ich schlief gerne bei unseren Hunden und verbrachte mit ihnen mehr Zeit als mit irgendwelchen anderen Freunden.

Von Hunden habe ich gelernt mit ihnen umzugehen und zu verstehen wie diese Tiere leben. Ich habe großen Respekt und Achtung vor deren Lebensweise und akzeptiere deren Natur. Da Natur auf mich schon immer eine Faszination hatte, wie nichts anderes, wollte ich auch in dieser arbeiten und begann mit 15 Jahren meine Ausbildung zum Forstwirt. Hunde begleiteten mich bei all meinem Tun und waren immer meine eigentliche Passion. Oft habe ich bei Spaziergängen von anderen Hundehaltern gehört:

"Wenn meiner nur auch so gut folgen würde wie der ihre!". Ich habe schon häufig bei Spaziergängen, anderen Haltern erklärt warum ihr Hund diese Fehlverhalten zeigt, obwohl schon lange Zeit in der Hundeschule fleißig geübt wird. Viele dieser vermeintlichen Unarten ließen sich schon während eines gemeinsamen Spazierganges ganz leicht beheben, denn der Halter konnte seinem Hund nur nicht vermitteln, welches Verhalten er sich wünscht.

Veranlasst dieses Buch zu schreiben hat mich der Gedanke den Hundeschul-Enttäuschten   Haltern einerseits vor Augen zu führen, was ihnen von Hundeschulen, Psychologen usw. oft an sinnwidrigen Tipps verkauft wird und andererseits erkläre ich das Wesen Hund einmal anders, als man es konventionell zu lesen bekommt. Heute wird ein Hund behandelt, als sei dies ein geistig eingeschränkter Mensch, der obendrein noch veralbert werden soll.
Sitz- Fein. Platz- Supi. Bleib- Prima. Dazu noch ein Leckerchen mit piepsender Stimme bei jeder Kleinigkeit.

Ich möchte dem Hundehalter mit meinem Buch auch die Sicherheit geben, nicht selbst an sich zu zweifeln, sondern vielmehr die Gewissheit, nicht verstehen zu müssen, was ihm von Trainern, Psychologen usw. da vermeintlich Wichtiges   und Kompliziertes erzählt wird.   Dem Hundehalter wird von diesen vermeintlichen Spezialisten suggeriert, er habe mit seinem Hund hundert Probleme und hierfür gäbe es fünfhundert Lösungsansätze.

Welch eine umfassende Wissenschaft scheint dies zu sein!

Ich sage Ihnen, Sie haben nur ein einziges Problem, Ihr Hund akzeptiert Sie nicht als Anführer und da gibt es nur eine einzige Lösung: Sie müssen sich ändern!!
Jeder Hundebesitzer möchte der „Chef “ seines Hundes sein, beübt aber seinen Hund.
Wenn der Mensch aus Sicht seines Hundes der Anführer werden will, so ist es zwingend notwendig, dass der Mensch sich aus Sicht seines Hundes auch so zu benehmen lernt und somit ändert.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen meines Buches und hoffe Sie werden etwas nachdenklich.

Harald Kuttert

Warum ich dieses Buch geschrieben habe

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie und bedanke mich für Ihr Interesse an meiner Person.
Mein Name ist Harald Kuttert, ich bin 52 Jahre alt und gelernter Forstwirt.
Den Großteil meines Lebens habe ich mit Hunden verbracht und alles was ich über Hunde weiß, weiß ich von Hunden.

Ich habe das Verhalten dieser Tiere schon immer anders bewertet,
als es gewöhnlich getan wird. Die daraus resultierende Art Hunde zu erziehen und mit ihnen im Alltag umzugehen, nenne ich meine  Tierorientierte Methode.

​Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Hunden und deren Haltern, wenn diese von dem Erziehungserfolg der Hundeschule regelrecht enttäuscht sind.

Viele Hundehalter sind zudem mittlerweile so verunsichert, dass sie keinerlei Eigenentscheidung mehr treffen möchten oder können, da ihnen das Thema Hundeerziehung als Wissenschaft verkauft wird.

Nun möchte ich Ihnen mein Buch mit dem bewusst markanten Titel Hundeschule!! Nein Danke! inhaltlich vorstellen.

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Hier die Geschichte einer unserer Adoptantinen

Meine Geschichte mit Emma.

Schon als Kind war mein größer Traum, einen Hund zu haben. Aber die Männer in meinem Leben wussten immer viele Gründe warum ich mir diesen Traum nicht erfüllen konnte (Papa, Freund, Ehemann, Freund).

Wir, die Kinder und ich, haben uns Hunde angeschaut...über alles informiert und mit vielen Hundebesitzern gesprochen. Im Internet sind wir auf Michaela und den Verein ein auf Herzt 4 Pfoten

Bei meinen Söhnen war es Liebe auf den ersten Blick und das Wesen Schäferhund war genau das, was wir wollten ...... wir waren ganz schön blauäugig.... und als Emma da war, ging es mit dem ersten Problem los. Giardien! Das hat zwei Anwendungen Tabletten vom Tierarzt und noch eine Bestellung aus dem Internet, mit einem Mittel für Tauben, gebraucht plus Spezialdesinfektion Halamid, dass es nur noch nach Schwimmbad bei mir roch. Ergebnis: giadienfrei?

Dann wurde aus meinem lieben, schläfrigen und durchfallgeplagten Hund ein Wirbelwind. Jedes Blatt, die anderen Hunde, rascheln, Bewegung und vieles mehr war nicht nur interessant sondern es musste hingesprungen werden. Oft war sie wie ein Propeller an der Leine mit Saltosprüngen. Emma ist eine echte Sportskanone. Das Spazierengehen war fast nur mit anschließendem Schleudertrauma möglich. Wir haben dann begonnen, keine Hundebegenungen mehr zuzulassen. Ich bin in den örtlichen Schäferhundverein eingetreten und habe dort viele wertvolle Tips bekommen. Wir üben nun fleissig für die Begleithundprüfung.

Ich bin oft so verzweifelt gewesen. Emma war wirklich schlimm, gerade für einen Anfänger wie mich. Sie gnapste uns schmerzhaft in die Hände und Beine, zog und sprang an der Leine, rüpelte uns mit Sprüngen, sogar bei meiner Mutter machte sie keinen Halt, den Kindern wie auch bei den Besuchern. Es gab auch einige Situationen, wo sie mich aus Frust angeknurrt hat. Da beschleicht einem schnell die Angst, auch mal gebissen zu werden. Michaela erinnert sich bestimmt an meine Anrufe und Sprachnchrichten. Ich habe geweint vor Verzweiflung, dem Gefühl zu Versagen und war wirklich dicht davor, aufzugeben und den Hund zurückzugeben.... meine Angst war groß, dass ich es nicht hin bekomme, Emma zu erziehen und zu verstehen.

​Sie ist seit dem 3.12.17 bei mir. Ist jetzt gut 10 Monate alt. Sie ist mit ihren Brüdern Balou und Hank von Bulgarien nach Deutschland gekommen und zu Karin mit Balou haben wir regelmäßig Kontakt über den Messenger.

Ich erzähle hier meine Geschichte, um denjenigen Mut zu machen, ihren Hund nicht aufzugeben, die vielleicht genauso verzweifelt sind wie ich es war. Es lohnt sich durchzuhalten! Wenn ich die Fortschritte sehe, die wir schon geschafft haben.... was wartet da noch für eine tolle Zeit auf uns

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Wenn ihr direkte Hilfe braucht, so  findet ihr ihn unter 

http://www.hundefluesterer.com 

 

Herz für viele Pfoten International e.V.
Vereinssitz Kerpen
Tel: 0172 - 9028060
Email : herzfuervielepfoten@mail.de
 
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